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Newsmeldung vom: 19.07.2010 - 21:40 Uhr
Die konservativen Ministerpräsidenten verlassen nach und nach das Regierungsschiff. Mit Ole von Beust ging der Kanzlerinnenpartei der nunmehr sechste Chef einer Landesregierung innerhalb nur eines Jahres verloren.

Bild von sunny Nun hat mit Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust der sechste konservative Landeschef innerhalb eines Jahres seinen Posten geräumt. Die CDU und damit auch Angela Merkel wirkt nur noch bedingt regierungsfähig. Ihr fehlen immer mehr die Köpfe und die entsprechenden Ideen.
Hamburgs Ministerpräsident Ole von Beust kündigte seinen Rücktritt für Ende August an. Er wolle nach 39 Jahren sich aus der aktiven Politik verabschieden und nur noch sein Mandat wahrnehmen - ein schwarzer Tag für die Regierungspartei CDU.
Die Abschiede der vorherigen Ministerpräsidenten waren jeweils doch immer etwas unterschiedlich. So stolperte Dieter Althaus über einen Skiunfall und Jürgen Rüttgers wurde einfach abgewählt. Roland Koch hatte Angst vor der Abwahl und schied vorher aus dem Amt. Christian Wulff ging eine Stufe rauf und wechselte ins Schloss Bellevue. Günther Oettinger aus Baden-Württemberg nahm den den klassischen Abgang für glücklose Politiker nach Brüssel zur EU-Kommission.
Alle diese Abgänge schwächen die Regierungspartei. So wurde aus vielen kleinen Löchern ein großes Loch, welche von den Nachrückern nicht gefüllt werden können. Der CDU fehlt noch viel mehr. Kompetenz, Ideen hinter denen sich Gefolgschaft versammeln könnte. Die CDU wirkt wie ausgebrannt und leer.
Somit wird jeder weitere Abtritt einer der CDU Führungkräfte die Partei weiter schwächen. Der Abtritt von Ole von Beust trifft die CDU und damit Angela Merkel mehr als erwartet. Ihr Kompetenzteam und geht ihr verloren. Merkel als Führungskraft ohne Gefolge.
Die Krise verschärft sich...
und das Schlimme für die CDU: jeder merkt dies.
Foto: wikimedia: Ole von Beust
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