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Newsmeldung vom: 11.01.2012 - 23:22 Uhr
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) allen Nutzern eine Überprüfung ihrer Rechner, da unzählige Computer betroffen sein könnten.

Bild gepostet von sunny Mehr als 33.000 Internetnutzer in Deutschland sind nach Schätzung des FBI derzeit von einer Schadsoftware betroffen, die Kriminelle nutzten, um die Surfer auf manipulierte Websites zu lotsten.
Die Gefahr der Manipulation ist gebannt, dafür droht den Nutzern, die diese Schadsoftware auf ihrem PC haben, dass sie ab dem 8. März dieses Jahres abgeschnitten werden, so sagt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Hintergrund des Problems sei ein Cyber-Angriff, den das FBI abgewehrt hat. Eine Schadsoftware manipulierte den Dienst Domain Name System (DNS), wodurch Webadressen der falschen Website zugeordnet wurden.
Rief ein Nutzer mit infizierten Rechner eine bekannte Webadresse auf, wurde er durch die Schadsoftware auf einen täuschend echten Nachbau der Website geleitet.
Diese falschen Websites wurden nach Angaben des BSI für betrügerische Aktivitäten genutzt, wie zum Beispiel die Verbreitung angeblicher Antivirensoftware, Klickbetrug oder nicht lizenzierter Medikamentenverkauf. Zudem konnten die Kriminellen gezielt manipulierte Werbeeinblendungen an infizierte Rechner senden, Suchergebnisse manipulieren und weitere Schadsoftware nachladen.
Um sicherzustellen, dass vom eigenen Rechner nicht auf einen manipulierten Domain Name Server verwiesen wird, können Anwender zum Selbsttest die vom BKA, BSI und Deutsche Telekom eingerichtete Webseite www.dns-ok.de aufrufen. Beim Aufruf der Website erhalten Nutzer, deren Computersystem von dem Schadprogramm manipuliert wurde, eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige. Ergänzt wird dieser Hinweis durch eine Reihe von Empfehlungen, mit denen die Anwender die korrekten Systemeinstellungen wiederherstellen und die Schadsoftware vom System entfernen können. Ist der Rechner nicht betroffen, erhält der Nutzer einen Hinweis mit grüner Statusmeldung. Zur Reinigung des Rechners können die Betroffenen beispielsweise die unter www.botfrei.de bereitgestellten Programme wie den "DE-Cleaner" nutzen.
Fraglich ist, ob man sich dadurch andere Spionage-Software ins Haus holt. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
Quelle: web.de / Handelsblatt / Spiegel online
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